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| Author: Emilio Presedo | 08. March 2007 |
| Edited by: Emilio Presedo |
Franz Penzoldt (1849-1927). (See here.)
"Die Dauer des Flimmerns war ziemlich konstant 10-20 Minuten. Die Art der endoptischen Erscheinungen war meistens die gewöhnliche, das sind die in Bewegung befindlichen zackenförmigen Lichterscheinungen in Gestalt der für die Fortifikationen üblichen Zeichnungen. Recht häufig waren auch aus kleinen leuchtenden Vierecken zusammengesetzte Bänder, die sich bewegten. Ganz besonders auf fallend war mir das plötzliche Auftreten einer Erscheinung, die ein Aequivalent des Flimmerns darstellte. Es war dies das plötzliche Erscheinen von massenhaften kreisrunden, rötlichen Blumen im Gesichtsfeld, die z.B. am Gras wirklich wie Blüten hingen. Diesen Erscheinungen, die wie die andern in Zwischenräumen auftraten, folgten in der Regel Kopfschmerzen. Sie wiederholten sich nicht allzu häufig und sind jetzt nach ca. 2 Jahren ganz weggeblieben."
(Penzoldt, 1927, p. 678)
Penzoldt F. Ueber das sogenannte Flimmerskotom und dessen Behandlung. Münchener Medizinische Wochenschrift 1927; 74: 677-678.
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